Ortsmittebegehung mit dem Gemeinderat
Kürzlich fand gemeinsam mit der Verwaltung, dem Gemeinderat und Felix Kiesel vom Ingenieurbüro Zink eine Begehung der Ortsmitte statt. Anlass war die geplante Sanierung der Hauptstraße und die damit verbundene Frage, welche flankierenden und bezuschussbaren Maßnahmen die Gemeinde ergreifen kann, um den Straßenraum künftig sicherer, barrierefreier und attraktiver zu gestalten.
Bereits im Vorfeld hatte die Gemeinde das kostenfreie Angebot des Landes Baden-Württemberg zur Qualitätserfassung und Visualisierung von Ortsmitten in Anspruch genommen. Das Programm wird vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Regierungspräsidien angeboten und unterstützt Kommunen dabei, die verkehrliche Situation und die Aufenthaltsqualität in ihren Ortsmitten schrittweise zu verbessern.
Im Rahmen der Qualitätserfassung wurde für den Abschnitt von der Hornisgrinde-Apotheke bis zur Bushaltestelle gegenüber der Volksbank ein Katalog mit verschiedenen Handlungsimpulsen und Gestaltungsvorschlägen erarbeitet und der Gemeindeverwaltung vorgelegt. Die darin enthaltenen Maßnahmen wurden in der Gemeinderatssitzung am 10. Februar 2026 vorgestellt. Gemeinsam wurde beraten, welche der vorgeschlagenen Maßnahmen für die Gemeinde sinnvoll und umsetzbar sein könnten.
Um die verschiedenen Ideen anschließend auch unter den tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten zu betrachten, fand nun die gemeinsame Ortsmittebegehung statt. Geleitet wurde diese vom stellvertretenden Bauamtsleiter Nico Wiegert, der das Thema innerhalb der Verwaltung vorbereitet hatte.
Im Mittelpunkt standen unter anderem die mögliche Einrichtung eines neuen Zebrastreifens im Bereich zwischen dem Fitnessstudio und der Bäckerei Gartner sowie die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen Rebstock und Lauf Neuwindeckschule. Gemeinsam mit Felix Kiesel vom Ingenieurbüro Zink konnten die Vorschläge direkt vor Ort aus praktischer Sicht betrachtet und mögliche Herausforderungen bei der Umsetzung besprochen werden.
Bürgermeisterin Bettina Kist fasste die gewonnenen Erkenntnisse insbesondere mit Blick auf die Bushaltestellen zusammen:
„Die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen muss aufgrund der technischen Erfordernis, gleichzeitig die Busbuchten zu entfernen, sorgfältig geprüft werden. Dies könnte zu erheblichen Nachteilen und möglicherweise auch zu neuen gefährlichen Situationen führen. Die Auswirkungen müssen daher genau betrachtet und die verschiedenen Möglichkeiten sorgfältig abgewogen werden.“
Der Gemeinderat wird die bei der Ortsmittebegehung gewonnenen Erkenntnisse und die vor Ort besprochenen Aspekte in einer der nächsten Sitzungen erneut aufgreifen und beraten.




