Schafgartenweg ganztägig gesperrt
Der Schafgartenweg wird am Dienstag, 4. August, ab 07:00 Uhr wegen Baumfällarbeiten ganztägig gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Laufbachstraße.
Der Schafgartenweg wird am Dienstag, 4. August, ab 07:00 Uhr wegen Baumfällarbeiten ganztägig gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Laufbachstraße.
Die Gemeinde kann sich über mehrere positive Förderentscheidungen freuen.
Im Bereich Katastrophenschutz wurde für die Anschaffung eines Notstromaggregats am Feuerwehrhaus der beantragte Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro bewilligt. Von den drei vorgesehenen Notstromaggregat-Investitionen (Feuerwehrhaus, Rathaus und Neuwindeckhalle) besteht lediglich für diese Maßnahme ein entsprechendes Förderprogramm. Daher konnte hierfür eine Förderung beantragt und erfolgreich bewilligt werden.
Für die Ersatzbeschaffung von 13 digitalen Meldeempfängern für die Feuerwehr erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von insgesamt 3.250 Euro (250 Euro je Gerät).
Auch aus dem Ausgleichstock gibt es erfreuliche Nachrichten: Für die Sanierung des Daches der Einsegnungshalle erhält die Gemeinde einen Zuschuss von 70.000 Euro. Bezogen auf die angemeldeten Bruttokosten von 218.000 Euro entspricht dies einer Förderquote von rund 32 Prozent.
Wir freuen uns sehr über diese positiven Förderentscheidungen. Die Zuschüsse sind eine wichtige und auch eingeplante Unterstützung für die Umsetzung unserer Investitionen.
Bereits zum Hauptbewilligungszeitpunkt im März konnten wir die erfreuliche Nachricht über zwei Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von rund 60.000 € bekannt geben. In der sogenannten Rückrunde, die üblicherweise im Mai ausgerufen wird, hatte die Gemeinde kurzfristig die Möglichkeit, zwei weitere Zuschussanträge einzureichen.
Auch hierzu gibt es wieder positive Nachrichten: Im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) werden weitere Projekte im Gemeindegebiet Lauf gefördert.
Für folgende Maßnahmen wurden nun Förderzusagen erteilt:
Die Gemeinde Lauf freut sich über die erneuten Förderzusagen und bedankt sich beim Land Baden-Württemberg für die Unterstützung und die bereitgestellten Fördermittel.
Bei Interesse an möglichen Förderungen im Rahmen des ELR-Programms können Sie sich gerne an Herrn Alexander Trapp wenden.
E-Mail: alexander.trapp@lauf-schwarzwald.de
Tel. 07841 2006-15
Die Einrichtungen Kinderkrippe St. Anna, die Neuwindeckhalle, der Kindergarten St. Josef sowie die Neuwindeck-Schule waren im Bereich Niederhofen alternativ bereits über die bestehende Treppe von der Hauptstraße aus erreichbar. Dieser Weg führt seit dem Neubau der Kinderkrippe St. Anna entlang der Tartanbahn und über die nun zusätzlich neu geschaffene Treppe bei der Kinderkrippe St. Anna zu den Einrichtungen.

Mit der Fertigstellung einer neuen durchgehenden Fußwegeverbindung entlang der Schulstraße steht nun zusätzlich eine barrierefreie und deutlich sicherere Wegeverbindung zur Verfügung.
Hierfür wurde zunächst der Hang unterhalb und entlang der Tartanbahn/dem Parkplatz an der Schulstraße abgegraben und mit Natursteinen gesichert. Dadurch konnte auf der Innenseite der bestehenden Parkplätze ein neuer, mit Schwellen geschützter Gehweg mit einer Breite von etwas mehr als einem Meter durch eine stolperfreie neue Asphaltierung und Markierung angelegt werden. Dieser ist bequem mit Kinderwagen sowie auch mit Rollstuhl nutzbar.

Im weiteren Verlauf der Kurve in der Schulstraße entstand ein neuer Gehweg mit einer Breite von 1,50 Metern. Damit ist die Kinderkrippe St. Anna nun erstmals barrierefrei und über einen sicheren Gehweg erreichbar. Bislang mussten Fußgängerinnen und Fußgänger mit Kinderwagen oder Personen mit Gehbehinderung diesen Abschnitt direkt auf der Schulstraße zurücklegen. Gleichzeitig wurde diese 90 Grad-Kurve der Schulstraße etwas verbreitert, um den Begegnungsverkehr zu erleichtern.

An die Kinderkrippe schließt sich nun ein provisorischer Gehweg mit wassergebundener Decke an. Diese Bauweise wurde bewusst gewählt, um den bestehenden Mammutbaum zu schützen. Ein Gutachten hatte dessen besondere Erhaltungswürdigkeit bestätigt. Aus diesem Grund durfte der Wurzelbereich nicht versiegelt werden. Der Baum wird künftig zudem regelmäßig bewässert.

Anschließend wurde in der angrenzenden Grünanlage ein weiteres Stück Gehweg neu angelegt. Von dort führt die Wegeverbindung entlang der Neuwindeckhalle, des zukünftigen Vereins- und Gemeindezentrums (ehemalige Kinderkrippe St. Anna) weiter zum Kindergarten St. Josef und schließlich zur Neuwindeck-Schule. Der bereits vorhandene eingezeichnete Fußweg in diesem Bereich wurde ebenfalls mit Schwellen ausgestattet, um das unerlaubte Befahren mit Kraftfahrzeugen deutlich zu erschweren.

Eine noch großzügigere und breitere Wegeführung ließ sich aufgrund der geltenden Normvorgaben für die erforderliche Länge der Parkplätze entlang der Schulstraße leider nicht verwirklichen.
Die Verwaltung bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Idee sowie für die engagierte Umsetzung dieses lang gehegten Wunsches. Mit der neuen Wegeverbindung konnte die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger erheblich verbessert und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Barrierefreiheit geleistet werden.
Die nächste Sprechstunde der Bürgermeisterin findet am
Donnerstag, 27.08.2026, von 16:00 – 19:00 Uhr statt.
Terminvereinbarung unter Tel. 07841 2006-13 (vormittags)
oder Email: sekretariat@lauf-schwarzwald.de
Bereits zum Hauptbewilligungszeitpunkt im März konnten wir die erfreuliche Nachricht über zwei Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von rund 60.000 € bekannt geben. In der sogenannten Rückrunde, die üblicherweise im Mai ausgerufen wird, hatte die Gemeinde kurzfristig die Möglichkeit, zwei weitere Zuschussanträge einzureichen.
Auch hierzu gibt es wieder positive Nachrichten: Im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) werden weitere Projekte im Gemeindegebiet Lauf gefördert.
Für folgende Maßnahmen wurden nun Förderzusagen erteilt:
• Für die Sanierung eines ortsbildprägenden Gebäudes in der Hauptstraße einschließlich der Modernisierung von zwei Wohneinheiten wurde eine Förderung in Höhe von rund 100.000 € bewilligt.
• Für den Abbruch eines bestehenden Gebäudes außerhalb des Ortskerns, an dessen Stelle anschließend ein neues Wohngebäude errichtet wird, wurde eine Förderzusage in Höhe von 5.580 € erteilt.
Die Gemeinde Lauf freut sich über die erneuten Förderzusagen und bedankt sich beim Land Baden-Württemberg für die Unterstützung und die bereitgestellten Fördermittel.
Bei Interesse an möglichen Förderungen im Rahmen des ELR-Programms können Sie sich gerne an Herrn Alexander Trapp wenden (E-Mail: alexander.trapp@lauf-schwarzwald.de; Tel. 2006-15).
Die Band Rumbalea sorgte am Stausee für eine spanische Nacht mit Musik im Stil der Gipsy Kings
Früher waren es die Seenachtsfeste der Laufer Feuerwehr, die am Stausee im Ortsteil Glashütte für Musik, Bewirtung und ein besonderes Flair sorgten. Jetzt war es die Gemeindeverwaltung, die dort Kultur in besonderer Atmosphäre ermöglichte. 250 Menschen erlebten am Samstagabend spanische Musik und Tanz mit der Band Rumbalea. Am Freitag kamen bereits 200 Besucher zu dem Event. Wegen des Wetters musste es am ersten Abend in die Neuwindeckhalle verlegt werden.
Bürgermeisterin Bettina Kist begrüßte im Namen der Gemeinde und ihres Co-Veranstalters Wulff Media aus Achern. Zahlreiche Gemeinderäte waren dabei, die das neue Kulturkonzept mitgetragen haben. „Unser Ziel ist es, die Kultur zu den Menschen zu bringen“, sagte sie. Nach drei Jahren mit Oper und Operette habe man einen neuen Weg eingeschlagen, um eine weitere Zielgruppe anzusprechen. Ursprünglich sei der Abend mit der Band Rumbalea als Burgfiesta geplant worden. Doch durch unglückliche Umstände sei es anders gekommen: „Wir mussten flexibel reagieren.“ Im schönen Ortsteil Glashütte habe der Bauhof der Gemeinde eine Fläche vorbereitet, um die Bühne und das Bewirtungszelt aufstellen zu können. Mitarbeiterin Christine Schmidt habe in Zusammenarbeit mit allen Akteuren mehrfach umgeplant.
Die neue Zusammenarbeit mit Wulff Media gestaltete sich unkompliziert. Die Gemeinde sorgte für die Bühnen in der Halle und am See, für die Beleuchtung, den Shuttleservice von der Halle zum See und die Organisation. Die Band brachte ihre musikalische Leidenschaft, Professionalität und technische Ausstattung mit. Gemeinsam haben beide für die zwei unvergesslichen Abend geworben. Ehrenamtlich unterstützten der Ski-Club Lauf in der Bewirtung, die Feuerwehr mit der Brandwache und der Ortsverein des DRK mit ihrer Bereitschaft. Mehrere Firmen spendeten für das besondere Angebot. Paul Graf und Familie Bäuerle von Spitzbuckel Brauerei sagten spontan zu, dass ihr Gelände genutzt werden kann.
Die ehemalige Gaststätte wurde für einen Abend zur Künstler-Garderobe. Mit Verständnis haben auch die Anwohner reagiert und die Einladung der Gemeinde gern angenommen.
Der stimmungsvolle Abend bot ruhige wie mitreißende Stücke. Viele Gäste tanzten zu „Bamboleo“, „Maria Maria“, „Bailame“ und „Volare“. Bei mehreren Titeln tanzten Karen und Antonella Flamenco auf der Bühne. Dazu gab es Tapas, Sangria und andere Getränke.
Rumbalea besteht aus Leadsänger und Gitarrist Charlie Gitanos, Gitarrist Christiano Gitano, René Hertenstein am Keyboard, Chris Kern am Schlagzeug und Jan-Markus Wulff, der Bass spielt, singt und die Band managt. „Jeder Abend ist anders“, sagte er: „Zwischen den musikalischen Leitplanken wird viel improvisiert.“ Zum Verkauf stand unter anderem eine Live-Doppel-CD, die bei einem Auftritt von Rumbalea 2025 in Bühl aufgenommen und im Studio von Jan-Markus Wulff abgemischt wurde. Für den Auftritt in Lauf habe die Gemeinde „wunderbar und mit Leidenschaft alles hergerichtet“, sagte er: „Das macht Laune.“
Text: Michaela Gabriel
Fotos: Michaela Gabriel, Sonja Rettig und Gemeinde Lauf
Ein herzliches Dankeschön an alle, die auf diese vielfältige Weise zum Erfolg beigetragen haben!

Die Arbeiten am Regenüberlaufbecken Aspich schreiten planmäßig voran.
Ein wichtiger Meilenstein konnte erreicht werden: Die Aspichstraße wurde am Montag wie vorgesehen wieder für den Verkehr freigegeben.
In den kommenden Wochen stehen noch Restarbeiten an der Zuwegung sowie der Rohrleitungsbau bzw. die Maschinentechnik am Drosselschacht an.
Im Anschluss daran wird der alte Regenüberlauf Richtung Norden auf der Gemarkung Ottersweier – kurz nach unserer Gemarkungsgrenze – zurückgebaut. An dieser Stelle erfolgt anschließend der Bau des Lückenschlusses des Kanals in Richtung Klärwerk Bühl-Vimbuch.
Das Ende der Gesamtmaßnahme am Regenüberlaufbecken Aspich ist für Ende September vorgesehen.

Rückzug des Projektaufrufs vom 16.06.2026
Neuer Stichtag ist der 16. August 2026
Für die nächste Auswahlsitzung wird der Projektaufruf vom 16.06.2026 hiermit vollständig zurückgezogen. Zum 17.07.2026 erfolgt hiermit ein neuer Projektaufruf:
Sie können sich mit Ihren Projektideen um Fördermittel aus dem EU-Förderprogramm LEADER bei der Geschäftsstelle der LEADER-Region Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße bewerben. Gesucht werden innovative und nachhaltige Ideen im Kulissengebiet, welche den ländlichen Raum stärken und zukunftssicher machen. Die Förderanträge müssen hierbei mindestens einem der drei Handlungsfelder des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) der LAG Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße entsprechen: Nachhaltiges Wirtschaften, Ressourcen- und Naturschutz sowie Lebensqualität vor Ort.
Kommunale Projektanträge
Der aktuelle Projektaufruf richtet sich vorrangig an kommunale Akteure (Kommunen, Kirchen, sonstige Personen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts), da diese Projekte ausschließlich mit EU-Fördergeldern bezuschusst werden. Projekte wie nachhaltige Parkgestaltung, Einrichtung von Jugendzentren und Freizeiteinrichtungen, Kneipp-Anlagen oder Schutzhütten für Wanderungen sind nur einige Beispiele, die einer LEADER-Förderung entsprechen.
Private Projektanträge
Für Bewerbungen privater Antragsteller (Privatpersonen, Kleinstunternehmen, mittelständische Unternehmen, Vereine) werden anteilig EU- und Landesmittel verwendet. Die Berücksichtigung dieser Anträge erfolgt unter der Maßgabe der noch vorhandenen Landesmittel.
Budget
Für die Auswahlentscheidung werden 800.000 € EU-Mittel sowie die zum Zeitpunkt der Sitzung zur Verfügung stehenden Landesmittel aufgerufen. Die genaue Festlegung des Budgets erfolgt am Tag der Auswahlsitzung.
Stichtag für die Einreichung der Anträge: 16. August 2026
Voraussichtlicher Auswahltermin: 16. September 2026
Bitte besprechen Sie Ihren Projektantrag vorab mit der Geschäftsstelle. In eine Auswahlsitzung gelangen nur beschlussreife und fristgerecht eingebrachte Anträge, d.h. der Antrag muss mit der Geschäftsstelle abgestimmt und positiv vorgeprüft sein:
Regionalentwicklung Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße e. V. LEADER,
Friedrichstraße 7, 77815 Bühl,
info@leader-mittelbaden.de,
07223/993399-3 oder 07223/993399-5
Bei einer Baustellenbesichtigung in der Kirchstraße informierte sich Bürgermeisterin Bettina Kist gemeinsam mit Bauamtsleiter Wolfgang Flink bei Polier Matthias Bruder über den aktuellen Stand der Bauarbeiten.
Das erste Drittel der Kirchstraße von der Hauptstraße bis zum Gemeindehaus St. Josef konnte bereits vor geraumer Zeit fertiggestellt und asphaltiert werden. Nun steht auch das zweite, rund 100 Meter lange Teilstück kurz vor dem Abschluss: Die Asphaltarbeiten sollen hier bis Ende Juli erfolgen. In den ersten beiden Bauabschnitten wurden bereits 30 Schmutz- und Regenwasseranschlüsse sowie Straßeneinläufe erneuert. Darüber hinaus wurden nahezu alle Wasserhausanschlüsse sowie die Wasserleitung erneuert. Damit kann die bisher notwendige Notversorgung bis zum Ende des zweiten Bauabschnittes nun zurückgebaut werden.
Nach dem aktualisierten Bauzeitenplan soll das letzte Drittel der Kirchstraße bis September fertiggestellt werden.
Besonders hervorgehoben wurde bei der Besichtigung das gute Miteinander zwischen den Anwohnerinnen und Anwohnern und der ausführenden Firma Huber Bau aus Ottenhöfen. Die Zusammenarbeit mit Bauleiter Eugen Schmidt und Polier Matthias Bruder verläuft laut deren Angaben reibungslos und in einer angenehmen Atmosphäre.
Bürgermeisterin Bettina Kist dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.
Am vergangenen Freitag, 10.07.2026, kam es im Bereich Niederhofen zu einem Vegetationsbrand, bei welchem ca. 20 m² Grünfläche abgebrannt sind. Dank eines aufmerksamen Bürgers konnte die Freiwillige Feuerwehr Lauf rechtzeitig vor Ort sein um Schlimmeres zu verhindern.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an unsere Freiwillige Feuerwehr!
Daher möchte die Gemeindeverwaltung nochmals eindringlich auf die Allgemeinverfügung des Landratsamt Ortenaukreis hinweisen. Danach wird in den Wäldern des gesamten Ortenaukreises das Recht zum Betreten des Waldes bis einschließlich 100 Meter wie folgt eingeschränkt: Die Nutzung vorhandener öffentlicher Feuer- und Grillstellen im Wald einschließlich mitgebrachter Grills (auch Elektro/Gas) ist ausdrücklich untersagt
Helfen Sie aktiv mit, Wald- und Vegetationsbrände zu verhindern!
Fast alle Wald- und Vegetationsbrände in Baden-Württemberg und weltweit sind durch menschliches Fehlverhalten verursacht. Die Statistik zeigt, dass vor allem Fahrlässigkeit oder Brandstiftung die Auslöser sind. Natürliche Ursachen, also Blitzschlag, machen nur 3 Prozent der Brände aus.
FVA BW / Quelle: Regierungspräsidium Freiburg
Was können Sie tun?
Wald- und Vegetationsbrände müssen nicht sein. Jeder kann mit ein paar einfachen Maßnahmen mithelfen:
Was tun, wenn es im Wald oder auf Wiesen brennt?
Die Teilnahme der Gemeinde Lauf an der bundesweiten Aktion “STADTRADELN” war von Erfolg gekrönt. Bei der Aktion geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch den Radverkehr zu fördern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Mit 5 Teams und 103 aktiven Radfahrern konnte die Gemeinde Lauf im Zeitraum vom 1. Mai bis 21. Mai 26.228 Kilometer zurücklegen. Dadurch konnte die Kommune über 4 Tonnen CO2 einsparen. Den aktivsten Teams und Einzelpersonen gratulierte Bürgermeisterin Bettina Kist bei einer kleinen Siegerehrung im Rathaus.
Die Kolpingfamilie Lauf konnte mit einem Team von 18 Radlern stolze 10.280 Kilometer sammeln, gefolgt vom Turnverein Lauf mit 9.727 Kilometern, der mit 55 Radlern die teilnehmerstärkste Gruppe war und der Firma Zink Ingenieure GmbH mit 17 Radlern und 3.849 zurückgelegten Kilometern. Spitzenreiter in der Pro-Kopf-Leistung ist die Kolpingfamilie Lauf mit unglaublichen 571 km, gefolgt von den Zink Ingenieuren mit 226 km und dem TV Lauf mit 177 km. Für die tolle Leistung überreichte die Bürgermeisterin den Teams einen Einkaufsgutschein vom Edeka Droll.
In der Einzelbewertung mit den meisten Kilometern pro Kopf, gewannen Erich Bäuerle mit 2.101 Kilometern, Timo Seifermann mit 1.487 Kilometern und Maria Baumann mit 1.139 Kilometern jeweils einen Gutschein für Fahrradzubehör der Firma Rest aus Achern.
Der Sieger Erich Bäuerle schwang sich während des Aktionszeitraums täglich auf sein Rad und legte im Durchschnitt bemerkenswerte 100 Kilometer pro Tag zurück. Auf seinen Touren erkundete er die nähere Umgebung in alle Richtungen – von Kehl bis Offenburg – und entdeckte dabei immer wieder neue Strecken und schöne Landschaften. Das Radfahren ist für ihn weit mehr als nur Fortbewegung: Es ist seine große Leidenschaft und eines seiner liebsten Hobbys.
Allen Teilnehmern dankte Bürgermeisterin Bettina Kist für ihr Engagement und lobte das tolle Ergebnis. Das “STADTRADELN” findet inzwischen in verschiedenen Ländern statt. Auch 2027 wird die Gemeinde Lauf wieder an der STADTRADELN-Kampagne teilnehmen.
Es ist eine Idee aus dem Jahr 2001, die bis heute trägt. Damals tüftelten der in Ottersweier lebende Künstler Stefan Klehenz und Bürgermeister Jürgen Pfetzer (CDU) an einem Projekt, das Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum das Theaterspiel näherbringen sollte. Gemeinsam mit dem damaligen Bühlertäler Bürgermeister Jürgen Bäuerle wagte das Team mit dem “Kinder- und Jugendtheater-Festival” etwas völlig Neues. Das Konzept bewährte sich. Im Oktober startet die zwölfte Auflage des Festivals. Inzwischen profitieren auch Kinder und Jugendliche in Sasbach, Lauf, Sasbachwalden und Kappelrodeck von dem Programm, das das Theaterspiel direkt in ihre Gemeinden bringt.
Nun trafen sich die Bürgermeister Jürgen Pfetzer, Urs Kramer (parteilos) aus Bühlertal und Laufs Bürgermeisterin Bettina Kist (parteilos) mit Sponsoren bei der Sparkasse in Bühl, wo traditionell das Festivalprogramm vorgestellt wird. Künstlerischer Leiter ist weiterhin Stefan Klehenz, der über die Jahre viele Kontakte geknüpft und zahlreiche Künstlergruppen erlebt hat.
“Ich kenne mittlerweile die Gruppen, schau mir aber doch die meisten Stücke vorher an, ob die Qualität passt und ob sich das Thema gut einfügt”, sagt Stefan Klehenz bei der Programmvorstellung. Mitgebracht hat er das druckfrische Programmheft, das nun in den Gemeinden und in den Schulen verteilt wird. Der Eintrittspreis von fünf Euro gilt für jedes Theaterstück.
Zwischen Montag, 5. Oktober, und Freitag, 23. Oktober, finden 17 Gastspiele für verschiedene Altersklassen statt. Die Künstler arbeiten laut Klehenz allesamt professionell und bringen eine Mischung aus Schauspiel, Figurentheater, Tanztheater, Clownerie und Straßentheater auf die Bühnen der Gemeinden. “Solche Live-Erlebnisse sind wie Vitamine für’s Gemüt”, schreibt Stefan Klehenz in seinem Vorwort zum Theaterprogramm. “Oft werden die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer aktiv in die Handlung einbezogen und im Anschluss können sie mit den Künstlern auch sprechen und Fragen stellen.”
Los geht es am 5. Oktober in Kappelrodeck mit dem Zirkus Dralladoni. “Das ist eine tolle Mischung zwischen Puppentheater, Schattenspiel und Zauberei”, stellt Klehenz die Auftaktveranstaltung vor. “Es ist absolut faszinierend, was Direktor Dralladoni alles mit den Händen fabriziert.”
Einen Tag später ist das Theater Patati-Patata in Bühlertal zu Gast. Im Stück “Gustav der Flugradbauer” geht es um einen Tüftler, um das Anderssein und um die Fantasie, die zu Großem beflügelt. Tatsächlich entsteht im Laufe der Vorstellung ein Flugfahrrad, das nach dem Verlassen der Werkstatt abhebt.
Am Mittwoch, 7. Oktober, folgt in Lauf ein witziger Wettstreit zwischen einem großmäuligen Tiger und einem kleinen, mutigen Stachelschwein. Hier erleben schon Kinder ab drei Jahren ihren Theaterspaß. Literarische Vorbilder stehen bei den folgenden Stücken in Ottersweier und Sasbach im Mittelpunkt. Im Schauspiel “Weg” ist es die Raupe Nimmersatt, im clownesken Theater Sven Nordqvists “Nicke”.
Auch der bekannte Shakespeare-Darsteller Bernd Lafrenz ist mit der Freiburger Theater Compagnie dabei. Am Dienstag, 13. Oktober, bringt das Team eine turbulente Komödie frei nach Molières “eingebildetem Kranken” in Bühlertal auf die Bühne.
Zum ersten Mal hat Klehenz ein Straßentheater engagiert. PassParTout kommt mit einem Clown und einem Elefanten nach Sasbach zu den Kindern ab sechs Jahren. “Es ist famos, was die Gruppe da präsentiert”, ist selbst Theaterprofi Klehenz beeindruckt von dem Geschehen.
Neu ist auch das Tanztheater Erdmann-Rajski aus Stuttgart. “Das ist eine große Produktion mit zwölf Tänzerinnen und Tänzern”, kündigt Stefan Klehenz an. An den beiden letzten Tagen des Festivals werden in Ottersweier und in Sasbach Schauspiele für Jugendliche ab 14 Jahren aufgeführt. Einmal geht es um Populismus, Hate Speech und Fake News, das andere Mal um heutige Parallelen zu den 1920er-Jahren.
Der Abschluss des Festivals ist am Freitag, 23. Oktober, abends im Gemeindezentrum Ottersweier geplant. Dort kann jeder Gast Teil eines interaktiven Musiktheaters werden. Die Kinder und Jugendlichen, die parallel in den beiden Theaterwochen einen Circus-Workshop besuchen dürfen, zeigen, was sie einstudiert haben. Die offene Jugendarbeit übernimmt die Bewirtung. Der Eintritt ist frei.
Das gesamte Programm gibt es unter: www.kiju-theaterfestival.de
Sommer, Sonne, Ferienzeit: Für die Blutspende bedeutet die Urlaubszeit jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung, die Versorgung mit Blutpräparaten sicherzustellen. Das DRK ruft daher zur guten Tat auf: Die Blutspende ist die einfachste Möglichkeit um Leben zu retten. Unter allen Lebensretter*innen verlost der DRK-Blutspendedienst fünf exklusive Reisen nach Barcelona.
Täglich werden allein in Baden-Württemberg und Hessen rund 3000 Blutspenden benötigt. Patient*innen aller Altersklassen sind auf eine kontinuierliche und lückenlose Versorgung angewiesen. Viele Menschen merken erst, wie wichtig eine Blutspende ist, wenn sie selbst oder ihr Umfeld durch einen Unfall oder eine Krankheit plötzlich Blut benötigen. Der DRK-Blutspendedienst appelliert an alle Unentschlossenen: Es ist nie zu spät für die gute Tat.
Aktion: Jetzt Blut spenden und mit etwas Glück den Sommer in Barcelona verlängern.
Unter allen Blutspender*innen verlost der DRK-Blutspendedienst vom 13. Juli bis 21. August 2026 fünf exklusive Städtereisen für je zwei Personen nach Barcelona.
So einfach geht’s: Einfach einen Blutspendetermin im Aktionszeitraum buchen, Blut spenden und danach online an der Verlosung teilnehmen.
Alle Informationen und Teilnahmebedingungen finden Interessierte unter: www.blutspende.de/barcelona
Die Blutspende gehört zu den einfachsten und schnellsten guten Taten: Benötigt wird maximal eine Stunde Zeit, davon dauert die reine Blutentnahme nur etwa zehn Minuten. Abgenommen werden 500 Milliliter Blut. Gespendet werden darf sogar mehrfach im Jahr im Abstand von 56 Tagen – Frauen dürfen bis zu vier, Männer bis zu sechs Mal innerhalb von 12 Monaten spenden. Der DRK-Blutspendedienst bietet in der Region Hessen und Baden-Württemberg täglich eine Vielzahl an Terminen an.
Nora Löhlein, Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg – Hessen betont: “Besonders durch die Sommerferien können viele routinierte Spenderinnen und Spender nicht kommen. Wir freuen uns daher über jeden, der etwas Zeit erübrigen kann und Blut spendet, so dass alle Patientinnen und Patienten lückenlos versorgt werden können. Wer vor seiner ersten Spende nervös ist, bringt einfach einen Herzensmenschen mit. Gemeinsam Gutes tun, ist sowieso doppelt schön.”
Nächster Termin in 77886 Lauf
Donnerstag, 30.07./Freitag, 31.07.2026,
von 14:30 bis 19:30 Uhr,
Neuwindeckhalle, Schulstr. 9
Jetzt Termin buchen: www.blutspende.de/termine
Neue Buswartehäuschen an drei Haltestellen
Die Gemeinde Lauf hat die Erneuerung von drei Buswartehäuschen erfolgreich abgeschlossen. An den Bushaltestellen „Glashütte“, „In der Au“ und „Wendelbach“ wurden die alten, maroden Wartehäuschen abgebaut und durch moderne, funktionale Neubauten ersetzt.
Die Häuschen wurden von der örtlichen Schlosserei Klotz in bewährter Qualität und attraktiver Optik hergestellt und Hand in Hand mit der Platzherrichtung durch den Bauhof der Gemeinde vor Ort aufgestellt. Den Fahrgästen des öffentlichen Nahverkehrs steht damit wieder ein zeitgemäßer, komfortabler und wettergeschützter Aufenthaltsbereich zur Verfügung. Ob bei Regen, Wind oder starker Sonneneinstrahlung – die Bürgerinnen und Bürger können auch künftig in angenehmer Atmosphäre und trocken auf ihren Bus warten.
Die Erneuerung der Buswartehäuschen ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Lauf. Im Vorfeld wurden die Planungen im Gemeinderat intensiv beraten und durch Ortsbegehungen begleitet. Zum Fahrplanwechsel konnte das Busangebot mit konstruktiven Gesprächen mit den Verantwortlichen optimiert werden. Hierzu gehörten unter anderem die Schaffung eines Buswendeplatzes am Sportgelände, die Verlegung und Reduzierung einzelner Haltestellen sowie punktuelle Verbesserungen der Beleuchtung an Haltestellen.
Mit den neuen Buswartehäuschen wurde ein weiterer wichtiger Beitrag zur Verbesserung der örtlichen Infrastruktur und zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs in der Gemeinde Lauf geleistet.
Am kommenden Montag, 13.7.2026 beginnt in Lauf eine Waldkalkung mittels Hubschrauber. Gekalkt werden verschiedene Waldgebiete, darunter Habich, Spitzbuckel, Glaserwald, Sodkopf, Breitenbrunnen, Hohritt und Herrensöt.
Dabei wird Dolomitkalk ausgebracht, der für Mensch, Tier und Umwelt unbedenklich ist. Die Waldkalkung dient der langfristigen Verbesserung der Bodenstruktur sowie der Nährstoffversorgung der Waldböden.
Aus Sicherheitsgründen werden während der Hubschrauberflüge einzelne Waldwege vorübergehend gesperrt. Waldbesucher werden gebeten, die Absperrungen zu beachten.
Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Dienstag abgeschlossen sein.
Die Klassen 4a und 4b besuchten getrennt voneinander jeweils mit ihrer Sachkundelehrerin Frau Kromer das Rathaus und erhielten dort spannende Einblicke in die Arbeit der Gemeindeverwaltung. Empfangen wurden die Kinder von Bürgermeisterin Bettina Kist, die ihnen anschaulich die Pflicht- und Freiwilligenaufgaben der Kommune erklärte und schilderte, welche Angelegenheiten man im Rathaus erledigen kann und wer über die Ausgaben der Gemeinde entscheidet.
Im Anschluss gab es viele interessierte Fragen der Schülerinnen und Schüler, die die Bürgermeisterin ausführlich beantwortete. Danach folgte ein Rundgang durch alle Büros des Rathauses. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten anschaulich ihre jeweiligen Aufgaben vor und erklärten, wie die Abläufe in der Verwaltung in den drei Ämtern Kämmerei, Bauamt und Hauptamt organisiert sind.
Besonders großes Staunen löste die historische Handglocke der Gemeinde aus. Dabei wurde den Kindern erklärt, wie früher öffentliche Bekanntmachungen über das Läuten der Glocke verkündet wurden – im deutlichen Gegensatz zu den heutigen digitalen und schriftlichen Informationswegen. Dieser Vergleich zwischen früher und heute machte die Entwicklung der Gemeindeverwaltung besonders anschaulich.
Besonders bemerkenswert, war wie viele Tätigkeiten unseres Bauhofes sie aufzählen, weil sie diese regelmäßig in unserem Gemeindegebiet wahrnehmen.
Insgesamt zeigte sich, wie viel die Kinder bereits im Sachkundeunterricht gelernt haben, gleichzeitig konnten sie aber auch viele neue Eindrücke und Erkenntnisse aus dem Besuch mitnehmen.
Die Gemeinde bedankt sich für den erfrischenden Besuch und das aufgeweckte Interesse der Schülerinnen und Schüler und natürlich bei Frau Kromer für die gute Vorbereitung.

Ortshistoriker Alfred Graf vermittelte der Gemeinde die Rückkehr der Handglocke des Laufer „Botts“. Er schreibt dazu:
Der Bott schellt aus: Ignaz Graf und eine alte Tradition
Vor einiger Zeit erhielt ich von einem Freund aus Freiburg die Handglocke, mit der der Laufer „Bott“ einst seine Bekanntmachungen ausrief. Mein Freund war der Meinung, dass diese Glocke nach Lauf zurückgehört. Viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger werden sich noch an ihren Klang und an den Ruf erinnern: „Bekanntmachung!“
Früher wurden die amtlichen Bekanntmachungen der Gemeinde „ausgeschellt“. Diese Aufgabe übernahm der Ortsdiener. Mit der Ortsschelle, einer Handglocke, zog er durch den Ort und machte an festgelegten Plätzen durch ihr Läuten die Einwohner darauf aufmerksam, dass wichtige Nachrichten der Gemeindeverwaltung zu verkünden waren. Sobald die Glocke erklang, versammelten sich die Anwohner, um die Bekanntmachungen zu hören.
Der letzte Laufer Ortsdiener war Ignaz Graf, der dieses Amt bis in die 1960er-Jahre ausübte. Er war Kriegsveteran und hatte seinen linken Arm verloren. Trotz dieser schweren Verwundung versah er seinen Dienst zuverlässig und läutete die Ortsschelle mit nur einer Hand.
Der Bottestein – die Sonntagsbekanntmachungen
Früher begann der katholische Sonntagsgottesdienst stets um halb zehn. Im Anschluss daran fand der sogenannte Bottestein statt.
Der Bott stellte sich an ein Fenster des Rathauses und verlas die Bekanntmachungen der Gemeinde. Zuhörer waren vor allem die Männer des Dorfes. Die Frauen hatten bereits die Frühmesse besucht und waren zu Hause mit der Zubereitung des Mittagessens beschäftigt. Die Männer versammelten sich vor dem Rathaus, auf den Kirchenstaffeln oder oben auf dem Kirchplatz, um den Verlautbarungen zu lauschen.
Nach den Bekanntmachungen blieb noch genügend Zeit für einen Frühschoppen in der Wirtschaft. Dort wurde bei einem Glas Wein oder Bier über die Neuigkeiten und die Dorfpolitik diskutiert. Wenn die Männer anschließend nach Hause kamen, stand das Mittagessen meist schon auf dem Tisch.
Die Gemeindeverwaltung hat die Energieverbräuche, Energiekosten sowie die Eigenerzeugung der kommunalen und angemieteten Liegenschaften für das Jahr 2025 ausgewertet und im Energiebericht 2025 zusammengefasst. Der Bericht dient der transparenten Darstellung der Energie- und Ressourcenverbräuche, der Entwicklung von Kosten sowie der Bewertung bereits umgesetzter und geplanter Maßnahmen im Bereich des kommunalen Energiemanagements.
Im Berichtsjahr wurden die Bereiche Strom, Wärme, Wasser und Abwasser sowie die Stromerzeugung aus Wasserkraft und Photovoltaik betrachtet. Insgesamt zeigt sich, dass die Gemeinde Lauf ihre kommunalen Einrichtungen weiterhin verantwortungsvoll und zukunftsorientiert bewirtschaftet. Besonders positiv ist die Reduzierung des Stromverbrauchs gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig konnten durch die fortlaufende Digitalisierung der Verbrauchserfassung und die Einführung regelmäßiger Kontrollen wichtige Grundlagen für ein modernes und nachhaltiges Energiemanagement geschaffen werden.
Neben der laufenden Optimierung bestehender Anlagen wurden im Berichtsjahr verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt oder angestoßen. Hierzu zählen unter anderem die Einführung digitaler Verbrauchserfassungen, die Optimierung von Heizungsanlagen, die Erweiterung von Lagerkapazitäten für Hackschnitzel sowie die weitere Nutzung erneuerbarer Energien durch Photovoltaik und Wasserkraft.
Der Energiebericht soll künftig weiterhin als Arbeits- und Steuerungsinstrument dienen. Er schafft Transparenz, ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Auffälligkeiten und bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige Investitions- und Sanierungsentscheidungen im Bereich der kommunalen Liegenschaften.
Der Energiemanager der Gemeinde Lauf, Herr Sven Brunner, stellte den Energiebericht 2025 in der Sitzung vor, erläuterte die wesentlichen Entwicklungen und stand für Fragen zur Verfügung.
HIER geht’s zum Energiebericht 2025
Die anhaltend hohen Temperaturen und die trockene Witterung führen auch in diesem Sommer zu einem deutlich erhöhten Wasserverbrauch.
Trinkwasser ist eines unserer wichtigsten Lebensmittel und keine unbegrenzt verfügbare Ressource.
Daher bittet die Gemeinde Lauf alle Bürgerinnen und Bürger um einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit unserem Trinkwasser.
Gerade in den Sommermonaten können wir alle dazu beitragen, unsere wertvolle Ressource zu schützen.
Ein achtsamer Umgang mit Trinkwasser hilft, die Versorgung auch an heißen Tagen langfristig sicherzustellen.
Dabei kommt es nicht auf große Einschränkungen an. Vielmehr sind es die vielen kleinen, bewussten Entscheidungen im Alltag, die gemeinsam Wirkung entfalten.
Die Gemeinde Lauf bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und ihr verantwortungsbewusstes Handeln.
Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer wertvollen Ressource Trinkwasser.
Zum 1. Juli 2026 übernahm Frau Waltraud John aus Lauf den verantwortungsvollen Aufgabenbereich der Kassenverwalterin der Gemeinde. Sie tritt die Nachfolge von Jessica Springer, geb. Baßler an, die sich inzwischen in Elternzeit befindet.
Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählen unter anderem die Buchhaltung, der Zahlungsverkehr sowie das Mahn- und Vollstreckungswesen. Darüber hinaus ist sie für weitere Bereiche des Finanzwesens der Gemeinde verantwortlich.
Bürgermeisterin Bettina Kist und Kämmerer Alexander Trapp begrüßten Frau John nun offiziell im Rathaus. Bereits seit Januar hatte sie gemeinsam mit dem stellvertretenden Kämmerer Pascal Delkof die Zeit der Vakanz überbrückt und neben ihrer bisherigen Haupttätigkeit stundenweise ein Teil der Aufgaben übernommen.
Wir wünschen Frau John für ihre neue Tätigkeit einen guten Start, viel Erfolg und jederzeit viel Freude bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.
Die nächste Sprechstunde der Bürgermeisterin findet am
Donnerstag, 30.07.2026, von 16:00 – 19:00 Uhr statt.
Terminvereinbarung unter Tel. 07841 2006-13 (vormittags)
oder Email: sekretariat@lauf-schwarzwald.de
Bürgermeisterin Bettina Kist besuchte die Hausarztpraxis Dr. Wey/Sokolowski in der Laufbachstraße, um Dr. Lars Steiner herzlich willkommen zu heißen. Seit dem 1. Juni verstärkt er das Praxisteam; zum 1. Januar 2027 ist sein Eintritt als Teilhaber in die Gemeinschaftspraxis geplant.
Mit diesem wichtigen Schritt ist die Zukunft der traditionsreichen Praxis langfristig gesichert. Gegründet wurde sie einst von Dr. Walter Wey, dem Großvater von Dr. Stefan Wey. Anschließend führte zunächst dessen Vater, Dr. Michael Wey, die Praxis weiter, bevor Dr. Stefan Wey sie – später gemeinsam mit Maria Sokolowski – erfolgreich übernahm und fortführte. Seit nunmehr 80 Jahren ist die Praxis damit eine verlässliche Säule der hausärztlichen Versorgung in Lauf und der Region.
In ihre Willkommensgrüße bezog Bürgermeisterin Bettina Kist auch Sabrina Steiner ein. Sie betonte, dass die Entscheidung, eine Hausarztpraxis in einer ländlich geprägten Region zu übernehmen und weiterzuführen, eine gemeinsame Entscheidung der ganzen Familie sei.
„Wir wünschen dem Ehepaar Steiner in Lauf eine gute Zukunft, viel Freude und Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit und vor allem Gesundheit“, so die Bürgermeisterin.
Besonders würdigte Bettina Kist auch das Engagement von Dr. Stefan Wey, der sich mit großem Einsatz für die langfristige Sicherung der hausärztlichen Versorgung starkgemacht hat. Für seine Bemühungen und sein erfolgreiches Werben um einen Nachfolger sprach sie ihm im Namen der Gemeinde ihren herzlichen Dank aus.
Aspichstraße ab Mitte Juli wieder frei
Gute Nachrichten für Anwohner und Verkehrsteilnehmer: Die Aspichstraße soll voraussichtlich ab Mitte Juli wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Seit dem 21. April 2026 war die Straße aufgrund umfangreicher Bauarbeiten vollständig gesperrt. Im Mittelpunkt stand dabei das Versetzen des Beckenüberlaufs sowie weitere notwendige Kanalarbeiten in diesem Bereich. Diese Maßnahmen konnten inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden.
Derzeit laufen noch abschließende Arbeiten zur Verlegung der Versorgungsleitungen für die Elektro‑, Mess‑, Steuer- und Regeltechnik.
Im nächsten Schritt folgen die Herstellung der Zuwegung sowie das Aufbringen und Profilieren des Oberbodens in den Böschungsflächen. Nach Abschluss der Arbeiten mit dem schweren Kettenbagger werden anschließend in der Aspichstraße die Asphalttragschicht sowie die Asphaltdeckschicht wiederhergestellt.
Sofern die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, kann die Aspichstraße ab Mitte Juli wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.
Im Anschluss wird im nördlichen Bereich mit der Herstellung einer Baustraße für die weiteren Kanalarbeiten begonnen. Die gesamte Baumaßnahme soll voraussichtlich bis Ende September abgeschlossen sein.
Die Firma Welle hat in der Zeit vom 10.08. bis 21.08.2026 Betriebsferien.
Auch wir in Lauf setzen anlässlich des Aktionstags der Kommunen am 22.06.2026 in ganz Deutschland ein deutliches Zeichen.
Der finanzielle Handlungsspielraum wird zunehmend enger, insbesondere wenn die Standards kontinuierlich steigen und die Kreisumlage zur Finanzierung der Krankenhäuser sowie der stetig wachsenden Sozialleistungen fortlaufend erhöht werden muss.
Damit die Gemeinden handlungsfähig bleiben und die kommunalen Standards gesichert werden können, braucht es auch zukünftig eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Kommunen.
Kommunen am Limit – eine groß angelegte Gemeinschaftsaktion, damit Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Zukunftsaufgaben auch weiterhin gewährleistet bleiben!
In den nächsten Wochen werden mehrere Studierende im Ort unterwegs sein, um Unterstützerinnen und Unterstützer für den NABU zu gewinnen. Der NABU ist ein gemeinnütziger Verein, der seien Arbeit für Natur und Umwelt zum großen Teil aus Mitgliedsbeiträgen finanziert.
Bei dieser Aktion handelt es sich um Informationen über die NABU-Arbeit und Werbung von Fördermitgliedern. Es wird kein Bargeld angenommen.
Am 30.5. haben Mitglieder der Bürger: inneninitiative LOS4Klima mit ihrem fachmännisch beratenden Gärtnermeister Franz Rettig die durch diese Initiative gepflanzten Jungbäume am Sportplatz in Lauf und am Rückhaltebacken in Ottersweier mit einem Schutzanstrich versehen, der insbesondere gegen die Sonneneinstrahlung wichtig ist. Das Material und einiges Equipment wurde von Franz Rettig besorgt und zur Verfügung gestellt, die Gemeinden Lauf und Ottersweier übernehmen die Materialkosten.
Was ist ein Baumanstrich?
Der klassische weiße Baumanstrich – auch Kalkanstrich genannt – ist eine bewährte Methode, um Baumstämme zu schützen. Junge Bäume werden dabei vom Erdboden bis zum unteren Astgerüst mit einer weißen, kalkbasierten Paste bestrichen. Es erfolgt aber zunächst ein Voranstrich, der sehr gut am Stamm haftet und dafür sorgt, dass die eigentliche Stammschutzfarbe ca. 10 Jahre haften kann und mit dem Stamm mitwächst.
Man sollte beide Anstrichfarben im Fachhandel kaufen, denn andere Mischungen halten unter Umständen nur sechs Monate und waschen sich wieder ab, so unser Gärtnermeister Franz Rettig.
Warum werden Bäume weiß angestrichen?
Der weiße Anstrich erfüllt mehrere wichtige Schutzfunktionen, insbesondere bei Jungbäumen:
Bäume sind weit mehr als Holzlieferanten – sie sind unverzichtbare Stützen unserer Ökosysteme. Über die Photosynthese nehmen Bäume Kohlendioxid aus der Luft auf, speichern den Kohlenstoff im Holz und im Waldboden – und geben Sauerstoff ab. Wälder binden diesen Kohlenstoff über Jahrhunderte. Bäume filtern nicht nur CO₂, sondern auch Stickstoff und andere Schadstoffe. Über Wurzeln und Blätter nehmen sie Wasser auf, reinigen es und geben überschüssiges Wasser gereinigt wieder ab. Ein einziger Baum kann Hunderten von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten als Lebensraum dienen. Der Verlust von Bäumen bedeutet immer auch Verlust von Artenvielfalt.
Besonders alte Bäume zu erhalten und zu stärken ist eine wichtige Aufgabe. Angesichts des Klimawandels ist jedoch jeder Baum ein aktiver Beitrag zur Umwelt für sauberere Luft und ein stabileres Klima. Städte, die darauf besonders angewiesen sind gehen daher mit dem Luftfilter und Wohlfühlgarant Baum oft sehr vorsichtig um und schützen ihn.
Aber auch außerhalb von Städten sind Bäume einfach wichtig.
„Jeder Baum macht glücklich“, denn Menschen sind weniger depressiv, wenn sie Bäume vor der Tür haben.
Und: je älter ein Baum ist, desto mehr leistet er. Eine 80 Jahre alt Linde bildet jährlich 89 000 Liter Sauerstoff und bindet 160 Kilogramm CO₂, eine 20 Jahre alte Linde bildet dagegen nur 10 000 Liter Sauerstoff und bindet 18 Kilogramm CO₂. Für einen gefällten Altbaum mit einer 20m großen Krone braucht es etwa 400 Jungbäume um den Verlust auszugleichen.
Regina Steinmann, Mitglied LOS4Klima
Das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat (MLR) hat das Jahresprogramm 2027 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) mit Bekanntmachung vom 22. Mai 2026 im Staatsanzeiger ausgeschrieben.
Das ELR
Mit dem ELR bietet das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Dörfer und Gemeinden. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Ziel des Jahresprogramms 2027 ist es, Impulse zur innerörtlichen Entwicklung und Aktivierung der Ortskerne zu setzen und dabei auch den Klimaschutz zu berücksichtigen. Daher wird die Nutzung vorhandener Bausubstanz besonders gefördert.
Neubauprojekte in den Förderschwerpunkten Wohnen/Innenentwicklung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen sind nur förderfähig, sofern die Tragwerkskonstruktion überwiegend aus einem nachwachsenden Rohstoff (in der Regel ist dies der Baustoff Holz) besteht.
Zuwendungsempfänger können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein.
Wo liegen die Förderschwerpunkte?
Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien und Bäckereien. Zur Grundversorgung können auch Arztpraxen, Apotheken und andere Dienstleistungen im Gesundheitsbereich gehören. Investitionen von Kleinstunternehmen der Grundversorgung und für Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen können mit einem Fördersatz von bis zu 30 % (ggf. 35 % bei Zuschlag für den Einsatz von Baustoffen aus nachwachsenden Rohstoffen) gefördert werden.
Im Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung werden die Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierungen), Verbesserung des Wohnumfeldes, Entflechtung unverträglicher Gemengelagen sowie die Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken gefördert. Der Neubau von Einfamilienhäusern ist nicht förderfähig. Bei eigengenutzten wohnraumbezogenen Projekten liegt der Regelfördersatz bei 30 %. Der Höchstbetrag pro Wohneinheit beträgt bei Modernisierungen, Umbauten und Aufstockungen max. 50.000 €, bei Umnutzungen bis zu 60.000 €. Der Neubau von eigengenutzten Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern wird mit bis zu 30.000 € pro eigengenutzter Wohneinheit gefördert. Für den Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung wird etwa die Hälfte der im Jahresprogramm 2027 zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt. Auch in den an den Ortskern angrenzenden Baugebieten (bis zur Erschließung in den 70er-Jahren) ist die Förderung möglich. Sofern Sie außerhalb dieser Gebiete liegen, können Sie sich trotzdem mit uns in Verbindung setzen. Hier entscheidet eine Einzelfallprüfung, ob eine Förderung möglich ist.
Im Förderschwerpunkt Arbeiten werden vorrangig Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (mit bis zu 100 (vollzeitäquivalenten) Mitarbeitern) unterstützt, die zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen beitragen. Zudem werden Vorhaben gefördert, die zur Umnutzung oder Weiterentwicklung vorhandener Bausubstanz beitragen. Auch die Verlagerung von Unternehmen bei störender Nutzungsmischungen im Ortskern ist ein wichtiges Förderziel. Unternehmensinvestitionen können mit einem Fördersatz von bis zu 15 % gefördert werden.
Zuschlag bei Nutzung nachwachsender Rohstoffe (NaWaRo)
Wer bei Projekten überwiegend ressourcenschonende, nachwachsende Rohstoffe als Baustoffe im Tragwerk wie z.B. Holz einsetzt, kann einen Förderzuschlag von 5 % auf den Regelfördersatz und eine erhöhte Maximalförderung bekommen, sofern dies nach beihilferechtlichen Bestimmungen der EU möglich ist.
Antragsverfahren
Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können ausschließlich von den Städten/Gemeinden gestellt werden. Diese Aufnahmeanträge enthalten die von der Gemeinde positiv bewerteten privaten Projekte.
Daher ist es notwendig, dass die Unterlagen zu den privaten Projekten bis spätestens 31.08.2026 bei der Gemeinde vorliegen.
Sollten Sie ein Projekt planen, für das eine Förderung in Frage kommen könnte, so wenden Sie sich an Herrn Alexander Trapp, Tel. 07841 2006-15, E-Mail:
alexander.trapp@lauf-schwarzwald.de, um die erforderlichen Unterlagen abzustimmen.
Das MLR entscheidet im Frühjahr 2027 über die Aufnahme in das ELR. Es können nur Projekte zur Förderung vorgeschlagen werden, die vor der Programmentscheidung nicht begonnen sind. Nach erfolgter Aufnahme ist das Vorhaben grundsätzlich noch im Jahre 2027 zu beginnen.
Weitere Informationen über die Fördervorrausetzungen, die Förderhöhe und das Verfahren zur Antragstellung finden Sie unter https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/elr/ oder unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/land/elr/seiten/elr-antragstellung/
Gemeinde Lauf, 12.06.2026
Am 21.05.2026 ging das STADTRADELN in Lauf zu Ende. Dabei wurden in den letzten drei Wochen fleißig Radkilometer gesammelt. Durch 103 Radlerinnen und Radler in 5 Teams kamen hierbei 26.228 Kilometer zusammen. Aufgrund dessen konnten so über 4 Tonnen CO² eingespart werden. Gefördert wurde die Aktion durch die Landesinitiative RadKULTUR. Seit heute stehen die aktivsten Teams fest. Neugierig? Eine vollständige Liste der Teams gibt es auf
https://www.stadtradeln.de/lauf-schwarzwald
Die aktivsten STADTRADELN-Teams 2026 aus Lauf im Überblick:
Radteams mit dem besten Gesamtergebnis (meiste km insgesamt):
1. Platz Kolpingfamilie Lauf e.V. 10.280 km
2. Platz TV Lauf 1920 e.V. 9.728 km
3. Platz Zink Ingenieure Lauf 3.849 km
Radaktivstes Team (meiste km pro Teammitglied):
Kolping Lauf 571 km pro Teammitglied
Weitere Infos erfolgen nach der Siegerehrung.
Die Gemeindeverwaltung Lauf ist stolz auf die rege Teilnahme am diesjährigen STADTRADELN und freut sich schon jetzt auf Ihre Teilnahme beim STADTRADELN 2027!
Schon die Großeltern von Thomas Hoffmann waren seit etwa 1960 regelmäßig in Lauf zu Gast. Seine Eltern führten diese Tradition fort, und er selbst verbringt seit seiner Geburt im Jahr 1983 jedes Jahr seinen Urlaub in Lauf – also seit über 40 Jahren.
Viele Jahre hat er bei der Familie Karcher am Hornenberg gewohnt. Nachdem dort keine Ferienzimmer mehr angeboten wurden, genießt er seit rund zehn Jahren seine Aufenthalte im Hotel Garni „Zur Linde“ bei Familie Serr. Auch seine Eltern und Großeltern verbrachten ihre Ferien bei verschiedenen Gastgebern in Lauf.
Thomas Hoffmann fühlt sich Lauf eng verbunden. Für ihn bedeutet der Ort ein echtes Stück Heimat. Er schätzt das Land sowie die Menschen, die er als freundlich und offen beschreibt. Besonders gerne verbringt der Gast aus Krefeld-Uerdingen seine Zeit beim Wandern auf den attraktiven Wegen in und um Lauf.
Ein besonderes Highlight ist für ihn das Rauschen des Wassers. Während früher ein Brunnen am Hornenberg diese Atmosphäre prägte, freut er sich heute darüber, in der „Linde“ ein Zimmer direkt am Bach zu haben, sodass ihn dieses urlaubsprägende Geräusch weiterhin begleitet.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch: Früher konnte man täglich „würfeln“, wo man essen geht. Durch die geringere Auswahl muss er heute häufiger auf umliegende Orte ausweichen.
Oft zieht es ihn auch außerhalb seines regulären Urlaubs für einen kurzen Abstecher nach Lauf – manchmal nur für eine Nacht –, um frische Luft zu schnappen und ein Stück „Lauf-Gefühl“ zu erleben.
Bürgermeisterin Bettina Kist bedankte sich bei seinem jüngsten Besuch im Rathaus mit einem heimischen Weinpräsent für seine langjährige Treue zu Lauf sowie für den konstruktiven Austausch zu touristischen Themen aus der Gästeperspektive.
Viele Bürgerinnen und Bürger wissen nicht, dass es in Lauf einen attraktiven Fitnesspfad gibt. Deshalb wurde er aktuell auf unserer Homepage noch besser platziert und ist unter der Rubrik Kultur und Tourismus – Ausflugsziele-Fitnesspfad mit einer Beschreibung und vielen Fotos zu finden.
Die Strecke führt durch das schöne Waldgebiet beim Aubach und der Metzenhalde – ein ruhiger Ort für Bewegung, Erholung und Naturerlebnis.
Der Fitnesspfad beginnt in der Nähe des Parkplatzes oberhalb des Aubachschlösschens am Aubachweg und bietet ideale Bedingungen für Freizeit- und Gesundheitssportler jeden Alters. Auf einer rund einen Kilometer langen Strecke finden sich insgesamt 17 Trainingsgeräte. Die abwechslungsreiche Wegführung mit Steigungen, Gefällestrecken und ebenen Abschnitten sorgt für ein vielseitiges Training inmitten der Natur.
Besonders geschätzt wird die angenehme Atmosphäre des Waldes: frische Luft, weicher Waldboden und die Möglichkeit, sich ohne digitale Leistungsanzeigen ganz auf Bewegung und Wohlbefinden zu konzentrieren. Ob gemütlicher Spaziergang, sportliches Walking oder mehrere Laufrunden – der Fitnesspfad eignet sich sowohl für Familien und Senioren als auch für ambitionierte Sportlerinnen und Sportler.
Ein schöner Rastplatz bietet sich am Aussichtspunkt auf der Metzenhalde an. Von dort eröffnet sich ein herrlicher Blick in das Rheintal und lädt zum Verweilen ein.
Vor kurzem wurde der Fitnesspfad nochmals erweitert: Der Bauhof hat aufgrund einer weiteren Spende des Paares Ingrid Seidel und Dr. Wolfgang Fromme zwei neue Geräte aufgebaut und damit die Anlage sinnvoll ergänzt. Bei einem gemeinsamen Rundgang über die Anlage bedankte sich Bürgermeisterin Bettina Kist herzlich für die neue Spende und probierte den Beintrainer freudig vor Ort aus. Der Pfad präsentiert sich nun noch vielseitiger und in einem sehr guten Zustand.
Bemerkenswert ist auch das langjährige Engagement hinter diesem Projekt: Fast alle Fitnessgeräte wurden seit dem Jahr 2008 nach und nach von Dr. Wolfgang Fromme sowie Ingrid Seidel gespendet. Der Bauhof der Gemeinde hat die Geräte über die Jahre hinweg immer wieder fachgerecht aufgestellt und sorgt gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Team, dem nach wie vor Herr Dr. Fromme angehört, zuverlässig für die Pflege und Unterhaltung des Weges.
Viele Menschen aus Lauf und den umliegenden Ortsteilen nutzen das Angebot bereits regelmäßig. Der Fitnesspfad ist damit eine wertvolle Bereicherung für die Gemeinde und lädt alle Interessierten ein, Bewegung, Gesundheit und Natur miteinander zu verbinden.
Am Dienstag, 02. Juni, findet ein individueller Beratungsnachmittag der Ortenauer Energieagentur von 13:00 – 17:00 Uhr im Ratssaal des Laufer Rathauses statt.
Die Anmeldung hierzu erfolgt über die Ortenauer Energieagentur in Offenburg,
Tel. 0781 9 24 61 90 (wochentags erreichbar von 08:00 – 12:00 Uhr).
Hier kann sich jeder kostenfrei anmelden und beraten lassen.
Nie war es einfacher, sich selbst mit Energie zu versorgen, kostenlos und umweltfreundlich: Die Sonne schickt uns keine Rechnung. Nutzen Sie die Chance und werden Sie unabhängig von steigenden Strompreisen mit einer eigenen Photovoltaikanlage.
Lohnt es sich heute noch? Die Antwort ist ein eindeutiges JA.
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Auch im Juni laden wir Seniorinnen und Senioren herzlich zu unseren kostenlosen Sprechstunden ein. Hier erhalten Sie praktische Unterstützung im Umgang mit Smartphone, Handy, Tablet oder Laptop – ganz unkompliziert und individuell.
Die Sprechstunden werden von Daniel Ruff und Hannes Brunold durchgeführt, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Egal ob Sie Hilfe beim Einrichten, Bedienen oder Verstehen Ihrer Geräte benötigen – alle Fragen sind willkommen!
🗓 Termin: Freitag,05. Juni 2026
⌚ Uhrzeit: von 16:00 bis 17:00 Uhr
📌 Ort: Ratssaal der Gemeinde Lauf
Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich – wir freuen uns aber über eine kurze Rückmeldung zur besseren Planung. Daniel Ruff steht Ihnen dafür täglich ab 16 Uhr unter 07841 / 6373174 gerne zur Verfügung.
Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gerät zur Sprechstunde mit. Der Zugang zum Rathaus ist barrierefrei über den Seiteneingang möglich. Wenn Sie diesen nutzen möchten, bitten wir um telefonische Anmeldung bei Herrn Ruff.
Am sonnigen Freitagmittag trafen sich die Gemeinderäte, Bürgermeisterin Bettina Kist sowie Hans Krefeld und Lukas Wissenbach zur zweiten Strategieklausurtagung seit der Premiere im Mai 2025. Ziel der Tagung war es, eine Bilanz der im vergangenen Jahr festgelegten Ziele zu ziehen, über den aktuellen Stand zu informieren und – insbesondere unter Einbeziehung der Ergebnisse der Einwohnerumfrage – neue Leistungsziele für das
kommende Jahr zu definieren.
Nach einer Einführung berichtete Bürgermeisterin Bettina Kist gemeinsam mit der Verwaltung über abgeschlossene und laufende Maßnahmen sowie über aktuelle Entwicklungen in den jeweiligen Fachbereichen. Kämmerer Alexander Trapp gab außerdem einen kurzen Überblick über die derzeitige finanzielle Situation.
In verschiedenen Arbeitsgruppen zu den einzelnen Sachgebieten der Gemeinde wurden die bisherigen Zielsetzungen intensiv diskutiert und neue Schwerpunkte erarbeitet.
Die Veranstaltung stellte damit einen wichtigen ehrenamtlichen Beitrag der Gemeinderäte zur strategischen Weiterentwicklung der Gemeinde dar.
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Lauf,
unter dem Motto “Lauf – gemeinsam weiter!” fand vom 16. Februar bis 15. März 2026 eine Einwohnerbefragung statt. Viele Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren haben daran teilgenommen und ihre Ideen, Wünsche und Meinungen zur Zukunft unserer Gemeinde eingebracht. Insgesamt nahmen 1.097 von 3.354 berechtigten Personen teil. Das entspricht einer erfreulichen Rücklaufquote von 32,7 Prozent. Die meisten Antworten wurden online abgegeben.
Für die große Beteiligung und das Interesse danke ich Ihnen herzlich. Ihre Rückmeldungen zeigen deutlich, welche Themen den Menschen in Lauf wichtig sind und wo Chancen für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde gesehen werden.
Die Ergebnisse der Befragung zeichnen insgesamt ein sehr positives Bild unserer Gemeinde. Besonders erfreulich ist die hohe allgemeine Zufriedenheit: 95 Prozent der Teilnehmenden gaben an, mit dem Leben in Lauf zufrieden oder eher zufrieden zu sein. Auch die Arbeit unserer Verwaltung, die Informationsqualität sowie die öffentlichen Einrichtungen wurden sehr positiv bewertet. Gerade in den zentralen Aufgabenbereichen – von der Daseinsvorsorge über den Verwaltungsservice bis hin zur Infrastruktur – wird unsere Gemeinde überwiegend als verlässlich und leistungsfähig wahrgenommen.
Gleichzeitig wurden auch klare Handlungsfelder benannt. Verbesserungsbedarf sehen die Bürgerinnen und Bürger insbesondere bei den Straßen, den Gastwirtschaften, den digitalen Verwaltungsangeboten sowie bei Angeboten für Jugendliche und Berufstätige. Vor allem die Rückmeldungen jüngerer Menschen zeigen uns, dass wir ihre Bedürfnisse künftig noch stärker in den Blick nehmen müssen.
Die Bürgerbefragung dient uns als wichtige Grundlage, um im Gemeinderat die Prioritäten für die kommenden Jahre festzulegen. Bereits die unmittelbar bevorstehende Klausurtagung des Gemeinderats wird sich intensiv mit den Ergebnissen beschäftigen und daraus mögliche Handlungsschwerpunkte ableiten. Dabei ist uns wichtig zu betonen: Durch die Umfrage werden die Bürgerinnen und Bürger gehört – dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jeder Wunsch unmittelbar umgesetzt werden kann.
Entscheidungen hängen stets von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Finanzierbarkeit, den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den personellen und organisatorischen Möglichkeiten der Gemeinde.
Alle Ergebnisse wurden am 19. Mai 2026 im Gemeinderat vorgestellt und sind bereits HIER veröffentlicht. Dort können Sie die gesamte Umfrage im Detail einsehen. In den kommenden Wochen werden wir zudem auf unseren Informationskanälen schrittweise über einzelne Ergebnisse und Themenbereiche berichten.
Besonders gefreut hat mich, dass in vielen offenen Rückmeldungen Lob, Dank und Zufriedenheit zum Ausdruck kamen. Dieses positive Grundsignal zeigt, dass unsere Gemeinde auf einem guten Weg ist. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diesen Weg engagiert, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weitergehen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für die Gemeinde Lauf.
Mit freundlichen Grüßen
Bettina Kist
Bürgermeisterin
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Skiclubs Lauf ehrte die Gemeinde zwei langjährige und besonders engagierte Mitglieder für ihren außergewöhnlichen Einsatz im Vereinsleben.
Seit vielen Jahrzehnten bringen sich Günther Serr und Franz Kurz mit großem Engagement in den Skiclub ein. Günther Serr ist seit inzwischen 60 Jahren aktiv für den Verein tätig und hat das Vereinsleben über Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgeprägt. Auch Franz Kurz engagiert sich seit 40 Jahren mit großem Einsatz und viel Herzblut für den Skiclub.
Bürgermeisterin Bettina Kist gratulierte den Geehrten herzlich und dankte ihnen im Namen der Gemeinde für ihren jahrzehntelangen Einsatz sowie ihr wertvolles Engagement für die Gemeinschaft und das Vereinsleben in der Gemeinde.
Im Zuge des Neubaus und der Erweiterung des Kindergartens in Lauf musste die bisherige Sprunggrube an einen neuen Standort unterhalb des Kindergartens verlegt werden. Schnell zeigte sich jedoch, dass es mit einem einfachen Umsetzen der Anlage nicht getan war: Die Sprunggrube musste vollständig neu aufgebaut werden.
Mit großem Einsatz übernahm der Bauhof der Gemeinde die umfangreichen Arbeiten für eine funktionale Anlage für den Schul- und Vereinssport. Dazu gehörten unter anderem das Setzen von L-Steinen, der Einbau neuer Randsteine – Herstellen einer fachgerechten Umrandung, die Installation eines neuen Absprungbalkens, Herstellen der Sandgrube sowie das Ausbessern der Tartanbahn durch eine Spezialfirma.
Insgesamt investierte die Gemeinde für dieses wichtige Projekt für den Schul- und Vereinssport rund 20.000 € an Sach- und Personalkosten.
Pünktlich zum nächsten Termin der großen Sportabzeichen-Abnahme mit 140 Kindern der Neuwindeckschule, die bereits zum zweiten Mal vom Turnverein Lauf initiiert und organisiert wurde, konnte die neue Sprunggrube offiziell in Betrieb genommen werden. Den symbolischen ersten Sprung absolvierten der Vorsitzende des TV Lauf, Markus Benkeser, gemeinsam mit Bürgermeisterin Bettina Kist. Im Anschluss nutzten die Kinder die Gelegenheit, die neue Anlage auszuprobieren und ihren Sprung für das Sportabzeichen zu absolvieren.
Die Abnahme des Sportabzeichens wurde vom Turnverein Lauf mit großem Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer sowie mit Unterstützung des Lehrerkollegiums mit Konrektorin Claudia Huber durchgeführt. Bei bestem Wetter herrschte auf dem Sportgelände reger Betrieb und große Begeisterung unter den Schülerinnen und Schülern.
Im Beisein vieler Kinder, Konrektorin Claudia Huber von der Neuwindeckschule sowie Vorsitzendem Markus Benkeser und Geschäftsführerin Sandra Steimel vom Turnverein sprach Bürgermeisterin Bettina Kist dem Bauhof ihren besonderen Dank aus. Sie würdigte dabei insbesondere den Einsatz von Vorarbeiter Roland Haungs, Projektleiter Jürgen Graf sowie Projektkoordinator und Bauamtsleiter Wolfgang Flink.
Die Kirchstraße wird in der KW 21 für den Anliegerverkehr geöffnet.
Ab Dienstag, 26.05.2026 wird die Vollsperrung der Kirchstraße ab Hausnummer 3 voraussichtlich bis Anfang August 2026 wieder fortgesetzt. Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert.
Der Bauabschnitt bis zum Josefshaus wurde weitgehend fertiggestellt, so dass die Zufahrt zur Kirche und zum Josefshaus von der Hauptstraße her nun wieder frei ist.
Wir danken für Ihr Verständnis.
Im Rahmen der Generalversammlung der Landfrauen Lauf ehrte die Gemeinde drei Gründungsmitglieder des Vereins für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement. Seit der Gründung engagieren sich Anita Glaser, Doris Steimel und Simone Graf ununterbrochen in der Vorstandschaft der Landfrauen.
Anita Glaser ist seit inzwischen 30 Jahren als Schriftführerin tätig, Doris Steimel bekleidet gleichfalls seit 30 Jahren das Amt der Kassiererin und Simone Graf ist seit 30 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Vorstandschaft aktiv und ist seit einigen Jahren Vorsitzende der Landfrauen.
Bürgermeisterin Bettina Kist gratulierte den Geehrten herzlich und dankte ihnen im Namen der Gemeinde für ihren jahrzehntelangen Einsatz und ihr großes Engagement für das Vereinsleben und die Gemeinschaft in der Gemeinde.
Der Wald der Gemeinde Lauf liegt rund um den Ortsteil Glashütte, reicht bis zur Hohritt und umfasst eine Fläche von 600 Hektar. Dass es gut um ihn bestellt ist, erfuhren Verwaltung und Gemeinderäte bei einer Begehung am Freitag. Bürgermeisterin Bettina Kist begrüßte Denis Schüle vom Regierungspräsidium Freiburg, Referat Forsteinrichtung und Forstliche Geoinformation. Er hatte sich über Monate intensiv mit dem Laufer Gemeindewald befasst und ein Forsteinrichtungswerk für 2026 bis 2035 erstellt.
Begleitet wurde er von Forstbezirksleiterin Yvonne Bierer, Forstrevierleiter Michael Ratzel und Trainee Helena Fink, die Michael Ratzel schon längere Zeit unterstützt. Michael Ratzel betreut den Laufer Wald bereits seit 37 Jahren. Zum 1.3.2027 geht er in den Ruhestand. Er überbrachte die gute Nachricht, dass ihm für das Jahr 2025 ein Rekordergebnis gelungen sei. Die noch vorläufigen Zahlen deuten auf einen Gewinn aus der Forstwirtschaft für die Gemeinde von etwa 290.000 Euro hin. Dafür bekam er mitten im Wald einen Applaus.
An der mehr als dreistündigen Begehung nahmen sieben Gemeinderäte und mehrere Vertreter der Verwaltung teil. „Wir haben schon im letzten Jahr im Gemeinderat und bei der Waldbegehung unsere Ziele für den Wald festgelegt“, sagte Bettina Kist. Sie seien in das neue Forsteinrichtungswerk eingeflossen.
Am Kroppenkopf besichtigte die Gruppe eine Pflanzung von 400 jungen Eichen auf einer Fläche, auf der zuvor Fichten gewachsen und vom Borkenkäfer befallen worden waren. Hier stellte Denis Schüle vor, wie sich der Gemeindewald derzeit zusammensetzt. 36 Prozent der Bäume sind Fichten, 31 Prozent Buchen, zehn Prozent Douglasien und neun Prozent Tannen. Eichen kommen bisher kaum vor. Auf einem Drittel der über 60 Jahre alten Waldbestände gibt es genug Nachwuchs unter dem Schirm der alten Bäume. „Nur kommen durch die Naturverjüngung nicht immer die Bäume, die wir gern hätten“, sagte Revierleiter Ratzel. Deshalb werde auf überschaubaren Flächen eingegriffen.
Am Sodkopf wurden zuletzt rund 1000 Festmeter Fichten geschlagen. Das Ergebnis waren nicht nur große Polder mit verschiedenen Stammstärken am Weg, sondern auch mehr Licht auf dem Waldboden. „Hier können jetzt die Samen verschiedener Arten aufgehen“, erklärte der Experte des Regierungspräsidiums.
In den nächsten zehn Jahren soll pro Jahr ein Hektar Altbestand in Jungbestand umgebaut werden. Der Anteil an Fichten soll zugunsten einer Baumartenvielfalt reduziert werden. Auf rund 10 Hektar sollen dazu Douglasien, Tannen, Zedern, Eichen und Hainbuchen gepflanzt werden. 77 Hektar junger Wald soll durchforstet werden, um Mischbestände zu erzielen. 760 Douglasien und Traubeneichen sollen bis in sechs Meter Höhe geästet werden, um ihren Wert zu steigern. Außerdem brauchen die Forstleute zwei neue Maschinenwege mit einer Länge von zusammen 800 Meter, um neue Waldabteilungen zu erreichen.
Von 2016 bis 2025 wurden im Kommunalwald rund 60.000 Kubikmeter Holz geerntet. Das entsprach 10 Kubikmetern pro Hektar. Für die nächsten zehn Jahre schlägt der Forsteinrichter vor, 64.000 Kubikmeter zu ernten. Der Fokus soll auf dem Abschmelzen der Fichtenvorräte liegen, um die Naturverjüngungsvorräte zu erhöhen. Er hat berechnet, dass bis 2025 rund 68.000 Kubikmeter Holz zuwachsen, was 11,4 Kubikmeter pro Hektar entspricht.
Am Steinsöd besichtigte die Gruppe ein junges Waldstück, auf dem viele Arten natürlich aufgegangen sind und das jetzt erstmals durchforstet wurde. 2025 hatte ein bewährter Unternehmer diese Arbeit auf vier Hektar geleistet. Dieses Jahr soll es damit weitergehen. Die genauen Vorgaben, welche Arten umgesägt und welche geschont werden, kommen von Michael Ratzel. Nur wenn zwischen den dicht wachsenden jungen Bäumen Abstände geschaffen werden, können sie sich gut weiter entwickeln, erklärte er. Ließe man alles weiter wachsen, würden langfristig Kiefern und Birken wieder verschwinden, ergänzte Yvonne Bierer.
Am Ende der Waldbegehung stattete die Gruppe noch der 2025 in der Nähe des Sodkopfes geschürften Wasserquelle einen Besuch ab. Das Wasser wird dort jetzt in Rohren geführt, damit es nicht verunreinigt werden kann. Wenn es sich als geeignet erweist, könnte es nach einem Genehmigungsverfahren und umfangreichen Investitionen in die Wasserversorgung des Dorfes mit einbezogen werden. „Derzeit wird es zunächst über einen längeren Zeitraum beprobt und die Schüttung beobachtet“, erklärte Bettina Kist.
In der nächsten Gemeinderatssitzung am 19. Mai soll das Gremium das neue Forsteinrichtungswerek 2026 bis 2035 für den Gemeindewald formell beschließen.
Die Gemeinde Lauf informiert über eine organisatorische Änderung im Zusammenhang mit der geplanten Burgfiesta am 17. und 18. Juli 2026.
Bereits im September 2025 wurde im Gemeindeblatt über die Veranstaltung informiert. Im Oktober 2025 startete die Werbekampagne für die Band Rumbalea, die das Festivalwochenende mit spanischem Flair musikalisch prägen wird.
Die Veranstaltung ist traditionell auf der Burg Neuwindeck verortet. Grundlage hierfür ist ein seit 1971 bestehender Vertrag, der der Gemeinde die Nutzung der Burg für kulturelle Veranstaltungen ermöglicht, jeweils vorbehaltlich der Zustimmung des Landes Baden-Württemberg.
Anfang des Jahres wurde der Gemeinde jedoch mitgeteilt, dass das Land Baden-Württemberg in Unkenntnis über die geplante Veranstaltung der Gemeinde Lauf einen eigenen Nutzungsvertrag mit einem Verein für den Zeitraum vom 06. bis 20. Juli 2026 abgeschlossen hat. Dieser Zeitraum überschneidet sich unmittelbar mit den geplanten Veranstaltungen der Gemeinde.
Mehrere Gespräche und Vermittlungsversuche mit diesem Verein sowie dessen Vorsitzenden, insbesondere mit dem Ziel einer einvernehmlichen Terminabstimmung, blieben erfolglos. Gleichzeitig wurde seitens des Vereins auf Vertragserfüllung gegenüber dem Land bestanden und rechtliche Schritte eingeleitet
Letztlich konnte das Land Baden-Württemberg aufgrund der vertraglichen Verpflichtung die Zustimmung zur Nutzung der Burg Neuwindeck im vorgesehenen Zeitraum nach deren Aussage nicht erteilen. Vor diesem Hintergrund sieht sich die Gemeinde gezwungen, von einer Durchführung der Veranstaltung auf der Burg Abstand zu nehmen.
Eine Terminverschiebung ist nicht möglich. Daher hat die Gemeinde in Absprache mit dem Co-Veranstalter WULFF.MEDIA entschieden, die spanische Burgfiesta für dieses Jahr neu auszurichten. Statt vor der historischen Kulisse der Burg Neuwindeck findet die Veranstaltung einmalig am idyllischen Stausee Glashütte in Lauf statt. Mit dem Locationwechsel entsteht ein würdiger Ersatzort, der mit seinem besonderen Ambiente und der unmittelbaren Lage am Wasser beste Voraussetzungen bietet. Mit dem neuen Veranstaltungsort soll die Veranstaltung an frühere Zeiten anknüpfen und das Flair des ehemaligen Seenachtsfestes wiederaufleben lassen.
Am 17. und 18. Juli 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher eine stimmungsvolle spanische Seenachtsfiesta mit einer außergewöhnlichen Atmosphäre, die zum genießen, verweilen und feiern einlädt. Südländische Klänge, spanisches Ambiente und das Zusammenspiel aus Licht, Wasser und Musik schaffen ein Erlebnis, das an die schönsten Momente vergangener Seenachtsfeste anknüpft und gleichzeitig neue Akzente setzt. Leidenschaftlicher Flamencotanz, mediterrane Atmosphäre und musikalische Highlights der Band Rumbalea sorgen für unvergessliche Sommerabende voller Lebensfreude und südlichem Flair.
Die Planungen für den neuen Veranstaltungsort laufen bereits auf Hochtouren. Der ursprünglich geplante Shuttle-Service ab der Neuwindeckhalle bleibt bestehen. Zusätzlich ist ein einseitiges Parken entlang der Zufahrtsstraße zur Glashütte vorgesehen.
Bei schlechter Witterung ist nach wie vor eine Verlegung der Veranstaltung in die Neuwindeckhalle vorgesehen. Damit bleibt das bewährte Ausweichkonzept bestehen, das bereits bei den geplanten Burgveranstaltungen Anwendung gefunden hätte.
Die Gemeinde weist darauf hin, dass bereits rund 200 Eintrittskarten verkauft wurden. Besucherinnen und Besucher, die ihre Tickets über Reservix erworben haben, werden gesondert per E-Mail informiert.
Die Gemeinde Lauf und der CO-Veranstalter WULFF.MEDIA freuen sich trotz der kurzfristigen Änderungen auf zwei besondere Festtage voller Musik, Begegnung und einem unvergesslichen Open-Air-Erlebnis in sommerlicher Atmosphäre am Stausee.
Die Gemeinde hat an der „Schönen Aussicht“ an der Verbindungsstraße von der Glashütte zur Hohritt eine Wohlfühlliege auf dem Gemeindegrundstück aufgestellt. Das Gestell war noch vorhanden und wurde vom Bauhof erneut mit Sitzlatten versehen sowie am neuen Standort montiert. Die Liege lädt nun zum Verweilen und Genießen der dort herrlichen Aussicht ein.
Mary Murphy und Monica Ernst aus Kansas City/Missouri besuchten am 30. April 2026 Lauf auf der Suche nach Spuren ihrer Vorfahren, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus Lauf nach Amerika ausgewandert sind. Beide Frauen sind Schwestern. Ihre Urgroßeltern stammen beide aus Lauf, haben sich aber erst in Amerika kennengelernt und dort geheiratet.
Alfred Graf und Klara Skowronek hatten zu den Vorfahren in der Laufer Geschichte und im Sippenbuch recherchiert und ein kleines Besuchsprogramm für die Gäste vorbereitet.
Bürgermeisterin Bettina Kist begrüßte beide Damen im Rathaus und überreichte ihnen eine Kopie der „Amtlichen Erlaubnis zur Auswanderung“ für ihren Urgroßvater. Alfred Graf hatte das Dokument im Laufer Archiv gefunden. Bei der Besichtigung des Rathauses erwarben die Frauen das Sippenbuch von Lauf, um weitere Ahnenforschung betreiben zu können.
Nach einem Mittagessen im Rebstock konnten Mary Murphy und Monica Ernst noch in Lauf lebende entfernte Verwandte treffen und Fotos mit ihnen machen. Vom Turm des Laufer Schlosses genossen sie die Aussicht auf unsere herrliche Umgebung, und Alfred Graf wusste allerlei Interessantes zur Geschichte der Burg und des Dorfes zu erzählen. Außerdem besuchten sie die Glashütte und die Alte Trotte im Alsenhof.
Beide Frauen äußerten sich begeistert über die Schönheit unseres Dorfes und der Umgebung. Sie waren sehr erfreut über den herzlichen Empfang, die zahlreichen Informationen und die Gelegenheit, ihre Nachcousins und -cousinen kennenzulernen.
Im Rahmen der Aktion „Frohe Herzen“ durfte die Gemeinde sich in diesem Jahr über eine ganz besondere Einladung in den Europa-Park freuen: Diese schöne Gelegenheit wurde genutzt, die jung gebliebenen Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren zu einem gemeinsamen Ausflug einzuladen.
Bei strahlendem Sonnenschein machte sich unsere Gruppe gemeinsam auf den Weg nach Rust.
Zum gemeinsamen Mittagessen traf man sich im idyllische gelegenen Schloss Balthasar.
Davor und danach blieb ausreichend Zeit, den Park individuell zu erkunden und das bunte Treiben zu genießen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Europa-Park für diese schöne Geste sowie allen Teilnehmenden, die diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
Streuobstwiese zu verpachten
Die Gemeinde Lauf verpachtet zum nächstmöglichen Zeitpunkt das Grundstück Flst. Nr. 444, im Hesselfeld, mit einer Fläche von 1.989 m² (Streuobstwiese mit extensiver Bewirtschaftung) pachtzinsfrei.
Die extensive Bewirtschaftung setzt im Jahr eine zwei- bis dreimalige Mahd des Grünlands ohne Mulchen und ohne Düngung voraus. Das Grünland darf zudem nicht gehackt werden. Eine Düngung der Bäume ist möglich. Diese sind artgerecht zu pflegen (regelmäßig Pflanzschnitt/ Erziehungsschnitt und Erhaltungsschnitt) und sind bei Verlust durch hochstämmige Obstbäume zu ersetzten.
Interessenten können sich bis zum 07.06.2026 im Rathaus, bei Herr Delkof,
Zimmer 8, Tel. 2006-51 oder pascal.delkof@lauf-schwarzwald.de melden.
Besuch aus der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl: Rektor Prof. Dr. Joachim Beck traf sich mit Bürgermeisterin Bettina Kist zum fachlichen Austausch.
Im Mittelpunkt standen der Ablauf des Studiums im Wechsel mit den Praxisphasen. Einigkeit bestand darin, dass hier bekanntermaßen Optimierungspotenzial besteht – verbunden mit der Hoffnung, dass entsprechende Anpassungen von maßgebender Stelle zeitnah umgesetzt werden.
Ergänzend wurden Möglichkeiten besprochen, Studierende gezielt in Fachprojekten einzusetzen. Studierende sind in Lauf jederzeit willkommen – eine klare Win-win-Situation. Bereits heute sind die überwiegende Zeit im Jahr Studierende vor Ort eingebunden. Die Gemeinde profitiert dabei in vielfältiger Weise, da die Studierenden aufgrund ihres bereits absolvierten Grundstudiums breit und praxisnah eingesetzt werden können. Abschließend bedankte sich die Bürgermeisterin für die gute Zusammenarbeit und nahm das regelmäßig erscheinende Hochschulmagazin „Klartext“ dankend in Empfang.
Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung hatte der Gemeinderat gemeinsam mit der Verwaltung die Gelegenheit, die Firma Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH im Gewerbegebiet Heid in Achern näher kennenzulernen. Geschäftsführer Joachim Strack führte zusammen mit seinem Sohn und technischen Leiter Enrico Strack sowie dem kaufmännischen Leiter Jürgen Dinger durch das Werk und gewährte spannende Einblicke in die vielseitige Produktion.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmer einen informativen Vortrag über die umfangreiche Produktpalette des Unternehmens. Für viele neu war die Erkenntnis, dass die Firma neben klassischen Betonfertigteilen auch komplette Brücken fertigt, die innerhalb von ein bis vier Tagen vor Ort montiert werden können – ein großer Vorteil, da Straßensperrungen dadurch auf ein Minimum reduziert werden.
Besonders beeindruckend war die Herstellung von Fertigbauteilen für den Abwasserbereich, die mit PE ausgekleidet werden. Diese kommen dort zum Einsatz, wo aggressive Abwässer den Beton angreifen könnten, und bieten eine langlebige und widerstandsfähige Lösung. Auch wurde deutlich, wie stark die Produktion auf individuelle Kundenwünsche ausgerichtet ist. Die einzelnen Fertigungsschritte wurden anschaulich erläutert und zeigten die hohe technische Kompetenz des Unternehmens.
Ein Highlight war zudem die Besichtigung der Formherstellung: Gießformen aus Styropor werden direkt im Werk mithilfe von Schneiddrahtverfahren oder modernen CAD-gesteuerten Fräsmaschinen gefertigt. Daneben kommen auch klassische Schalungen und feste Formen für größere Bauteile zum Einsatz. Erst vor Kurzem wurde eine neue Produktionshalle in Betrieb genommen, die die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter steigert.
Die Firma Müller ist unter anderem Hersteller der Betonfertigteile unseres Regenüberlaufbecken im Aspich. Interessant ist auch, dass das Unternehmen im interkommunalen Gewerbegebiet der Stadt Achern und weiterer Gemeinden angesiedelt ist. Dadurch profitiert die Gemeinde Lauf mit einem Anteil von sieben Prozent an der Gewerbesteuer – abzüglich der Gewerbesteuerumlage.
Bürgermeisterin Bettina Kist bedankte sich abschließend im Namen des Gemeinderats herzlich für die eindrucksvolle und äußerst informative Führung. Der Besuch hat einmal mehr gezeigt, welche Innovationskraft und Spezialisierung in regionalen Unternehmen steckt.
Kürzlich machten sich die Laufer Ruheständler und Senioren gemeinsam mit Bürgermeisterin Bettina Kist und Organisatorin Sabine Steimel auf den Weg ins nahe Frankreich. Mit dem Bus führte die Reise bei strahlendem Sonnenschein in die schöne Region Lothringen.
Nach dem Mittagessen in Dabo ging es gut gestärkt weiter nach Arzviller zum beeindruckenden Schiffshebewerk. Bei einer spannenden Führung konnte man miterleben, wie zwei Schiffe den Höhenunterschied von 44 Metern überwanden.
Direkt in der Nachbarschaft besuchte man im Anschluss die Kristallwelt Lehrer. Dort erhielt man bei einer Live-Vorführung spannende Einblicke in die Kunst des Glasblasens. Bei Kaffee und leckerem Kuchen ließ man den Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen.
Bei angeregten Gesprächen und guter Laune verging die Zeit wie im Flug, bevor man am späten Nachmittag mit einer gemütlichen Busfahrt durch die beschaulichen Dörfer im Elsaß die Heimreise antrat.
Gigabit-Ausbau gewürdigt: Gemeinde Lauf erhält Auszeichnung in Stuttgart
Stuttgart/Lauf. Große Freude in der Gemeinde Lauf: Für ihr herausragendes Engagement im Breitbandausbau wurde sie in Stuttgart mit dem Gigabit-Award des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Überreicht wurde die Ehrung durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Digitalisierungsminister Thomas Strobl.
Ein besonderer Moment war die Auszeichnung auch für Bürgermeisterin Bettina Kist, die den Preis stellvertretend für die Gemeinde entgegennahm. „Diese Auszeichnung ist für uns etwas ganz Besonderes“, betonte sie. „Sie zeigt, was gemeinsam erreicht werden kann.“ Ihr ausdrücklicher Dank galt allen Beteiligten in der Gemeinde, die mit großem Einsatz zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Das Projekt selbst begann bereits im Jahr 2017 als interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ottersweier, die das Projekt insbesondere angestoßen hatte, und einigen weiteren Städte und Gemeinden. Gemeinsam wurde der Ausbau konsequent vorangetrieben und erfolgreich abgeschlossen. Heute verfügt Lauf über eine Versorgungsquote von 99 Prozent – ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Region.
Auch Minister Thomas Strobl würdigte das Engagement der Gemeinde: Digitale Leistungsfähigkeit und moderne Netze seien grundlegende Voraussetzungen für wirtschaftliche Stärke, eine funktionierende Verwaltung und gleichwertige Lebensverhältnisse. „Solche Ergebnisse entstehen nur, wenn viele Zahnräder ineinandergreifen“, so Strobl. Genau das sei in Lauf durch gemeinschaftliche Anstrengungen gelungen.
Die Zahlen sprechen für sich: Rund 99 Prozent der Gebäude können an das Breitbandnetz angeschlossen werden. Bereits 77 Prozent der Haushalte verfügen über einen Anschluss, und etwa 70 Prozent nutzen diesen über einen Vertrag.
Die Gemeinde investierte insgesamt 6,2 Millionen Euro in den Ausbau. Durch Zuschüsse und Beiträge konnten 4,2 Millionen Euro generiert werden. Durch die jährlichen Pachteinnahmen von derzeit rund 180.000 Euro lassen sich die Investition unter Berücksichtigung der sonstigen Kosten innerhalb von rund 15 Jahren amortisieren.
Für Bürgermeisterin Bettina Kist ist das Projekt mehr als nur ein infrastruktureller Erfolg: „Wir sind sehr stolz auf das, was hier in der Gemeinde geschaffen wurde. Dieses Netz stärkt nicht nur unseren Standort, sondern verbessert ganz konkret die Lebensqualität der Menschen in unserer Gemeinde.“
Quellenhinweis Foto: Innenministerium Baden-Württemberg/Franziska Kraufmann
v.r.n.l.
Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl MdL
Bürgermeisterin Bettina Kist
Kämmerer Alexander Trapp
Breitbandbeauftragter Sven Brunner
Der Laufbachpfad hat einen neuen Abschnitt direkt am Wasser
Eine attraktiver Laufer Wanderwege hat einen neuen, idyllischen Abschnitt bekommen. Der Laufbachpfad verläuft jetzt zwischen der Hornenbergstraße und der Neuwindeckstraße direkt am Gewässer entlang. „Wir sind darüber sehr glücklich“, sagte Bürgermeisterin Bettina Kist am 16. April bei der Eröffnung. Gefeiert wurde mit den Beteiligten, Vertretern der Verwaltung und des Gemeinderates, der Laufwerker, der Bürgerarbeitsgruppe Wanderwege und interessierten Bürgern.
Seit vielen Jahren ist es ein Wunsch vieler Laufer und Freunde des Laufbachpfads, die Strecke vom Dorf bis zum Ortsteil Glashütte vollständig am Bach gehen zu können. Diesem Ziel ist die Gemeinde jetzt ein großes Stück nähergekommen. Einem Eigentumswechsel 2025 ist es zu verdanken, dass ein rund 400 Meter langer Abschnitt nun nicht mehr an der Straße, sondern direkt am Laufbach verläuft.
Michael Herrmann, der aus Lauterbach bei Schramberg stammt und Mitte der 1990er Jahre mit seiner Frau nach Lauf an die Hornenbergstraße zog, hat das Grundstück erworben, das an sein eigenes angrenzt. Es wird weiterhin von Pächter Viktor Gornus als Weide für Schafe, Ziegen und ein Pony genutzt. Der Laufbach hat Michael Herrmann schon immer an seinen Herkunftsort erinnert. Er nutzt den Laufbachpfad selbst gern zum Joggen. Dass er direkt am Wasser verlaufen sollte, war auch sein Wunsch. An sein Grundstück angrenzend waren sich Konrad Harter-Stahl und Hiltrud Stahl als Eigentümer schon lange mit der Gemeindeverwaltung einig, dass ein Pfad entlang des Laufbachs angelegt werden kann.
Als bei beiden Eigentümern und ihren Pächtern Bereitschaft bestand, konnte das Vorhaben umgesetzt werden. Der neue Eigentümer ließ auf seinem Grundstück direkt am Laufbach einige Bäume fällen und schnitt eigenhändig Stück für Stück einen Weg frei. Er befestigte ihn mit Steinen und Baumstämmen und verteilte auf seinem 200 Meter langen Abschnitt den vom Bauhof angelieferten Bergsand. Außerdem baute er für die Weidetiere einen Zaun. Seine einzigen Werkzeuge seien eine Schubkarre, eine Rebschere und eine Motorsäge gewesen, berichtete er bei der Eröffnungsfeier. Die ehrenamtliche Arbeit habe ihm Spaß gemacht. Er sei von Oktober bis Januar jeden Morgen eine Stunde und am Wochenende weitere fünf Stunden damit beschäftigt gewesen.
Von seiner Grundstücksgrenze bis zur Neuwindeckstraße übernahm der Bauhof den Wegebau. Die Männer um Bauhofleiter Roland Haungs schnitten die Gehölze am Bach zurück und legten aus Natursteinen eine Rampe mit Geländer an, über die der Weg zur Straße führt. Den ganzen neuen Verlauf gingen die Gäste der Eröffnungsfeier gemeinsam hin und zurück. Vorher durchtrennten Bürgermeisterin Bettina Kist, Bauamtsleiter Wolfgang Flink. Bauhofleiter Roland Haungs zusammen mit Michael Herrmann und Hiltrud Stahl das Band am neuen Wegeinstieg. Aus einem ehemaligen Wegweiser ist ein Eingangsportal geworden, das auf den Laufbachpfad hinweist.
„Der Abschnitt zwischen der Neuwindeckstraße und dem Wasserkraftwerk stellt weiterhin eine Lücke dar“, sagte Bettina Kist. Die Flächen dort gehören mehreren Eigentümern und es gebe derzeit keine durchgängige Einigkeit, einen Weg entlang des Laufbachs zu dulden. Eigentum gelte es zu respektieren, die Entscheidung der Eigentümer sei anzuerkennen und nicht negativ zu bewerten: „Wir können es lediglich schade finden.“ Die Gespräche in der Sache seien geführt worden und im gegenseitigen Einvernehmen abgeschlossen worden. Vielleicht ergebe sich in der Zukunft eine neue Gelegenheit für den letzten Lückenschluss.
Bürgermeisterin Kist rief dazu auf, nur den ausgeschilderten Einstieg in den neuen Weg zu nehmen und Rücksicht auf die Anlieger und die Weidetiere zu nehmen. Sie dankte den Eigentümern mit Geschenken und besonders Michael Herrmann für seine Einsatz beim Wegebau. Ihr Dank galt auch Marina Meyer und ihrem Mann, die dafür sorgen, dass die Laufer Wanderweg stets gut und sinnvoll ausgeschildert sind. Für die grafische Gestaltung des neuen großen Hinweisschildes hat Christine Schmidt von der Gemeindeverwaltung gesorgt.
„Mit diesem neuen Teilstück von rund 400 Metern ist uns ein wirklich schöner und naturnaher Abschnitt gelungen“, so die Bürgermeisterin. Sie sei sicher, dass viele diesen neuen Weg mit großer Freude nutzen werden. Zu empfehlen sei der gesamte Laufbachpfad, der teilweise gemeinsam mit dem Energiepfad verlaufe. Beide böten gerade im Sommer wegen des Wassers und dem Schatten vieler Bäume ein besonders angenehmes Naturerlebnis. Außerdem seien die Laufer Nordic-Walking-Strecken, die sich teilweise mit dem Laufbachpfad decken, für Bewegung in der Natur bestens geeignet. Helmut und Gudrun Ams sowie Georg Zink haben hier für eine Überarbeitung der Beschilderung gesorgt.
Die Eröffnungsfeier endete mit einem Umtrunk und einem Imbiss. Ein Dank ging an Bürgermeister-Assistentin Elke Doninger, Bauamtsleiter Wolfgang Flink, den Bauhof und Christine Schmidt von der Tourist-Info für die Vorbereitung und Durchführung der Eröffnungsfeier.

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